Glas

Übersicht abgeschlossener Projekte

                  

Glastreppe

Erfahrungen aus unterschiedlichsten Forschungsprojekten flossen in die Konzeptionen der Treppe ein. Die heute üblichen Glaskonstruktionen trennen oftmals noch zwischen linearen Verbindungselementen aus Stahl oder Aluminium und der flächigen Verglasung. Diese Art der Konstruktion nutzt das konstruktive Potential des Glases nicht vollständig aus. Für einen ganzheitlichen Konstruktionsansatz ist ein kraftschlüssiger Verbund erforderlich, wofür sich die Klebe- bzw. Laminiertechnologie als ideale Fügetechnik anbietet. Dank der neuartigen, hochtransparenten Verfahren scheinen die Glasscheiben vor den auf das konstruktiv notwendige minimierten Beschlagteilen zu schweben - in Wahrheit bilden sie eine kraftschlüssige Einheit. Durch die Verbindungstechnik werden die einzelnen Elemente zu einer tragfähigen Gesamtkonstruktion gefügt, gleichzeitig wird aber auch die Montage bzw. Demontage ermöglicht. Die Glastreppe ist nicht nur ein Objekt der angewandten Forschung, sondern versteht sich als Beitrag diese neue Technologie in Architektur und Design zu verankern. Mehr Erfahren

Glasbrücke

In Zusammenarbeit mit der Firma Seele (Gersthofen) beschäftigt sich das IBK Forschung + Entwicklung, im Rahmen einer Entwicklungsstudie, mit neuartigen Glaskonstruktionen um dem Potential der Laminiertechnik mit Hochleistungsfolien. Hier setzt die weltweit führende Firma für Ganzglasfassaden und Glaskonstruktionen seit Jahren immer neue Maßstäbe. Das Ziel der Entwicklungsstudien ist es, sehr dünne Glasschichten mittels einer hochfesten Laminierfolie zu zweidimensional gebogenen Hochleistungsgläsern zu verbinden. Das Potential dieses Produktes wird mit der Ganzglasbrücke auf der ´glastechnology – live 2008´nachgewiesen und der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr Erfahren

Sicherheitsglasrohr

Seit 1995 erforscht das Institut für Baukonstruktion und Entwerfen Lehrstuhl 2 der Universität Stuttgart den möglichen Einsatz von Glasröhren als konstruktives Element in der Architektur und im Design. In zahlreichen Studienarbeiten wurden stabförmige Strukturen untersucht, mit dem Ergebnis, dass eine der frühen Tensegrity-Studien durch beispielhafte Kooperation zwischen Lehrstuhl, Industrie und Handwerk realisiert werden konnte (Tensegrity-Skulptur von Stefan Gose und Patrick Teuffel, glasstec 1996). Vorüberlegungen zum Leistungspotential von Glasröhren als lastabtragendes Bauelement wurden durch Versuchsreihen an der Materialprüfungsanstalt Baden-Württemberg bei weitem übertroffen, was insbesondere Ingenieure anregen wird, Glasrohe als zukünftiges Konstruktionselement im Blickfeld zu behalten. Die ästhetische Faszination, die von dem transparenten, sich lediglich durch Lichtreflexe abbildenden Stäben ausgeht, begeistert wohl jeden, der sich mit Gestaltungsfragen auseinandersetzt. Mehr Erfahren

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